Die Zahlen sind ernüchternd: Bis zu 828 Millionen Menschen haben derzeit nicht genug zu essen, fast 3,1 Milliarden können sich nicht gesund ernähren. Beinahe jeder zehnte Mensch auf der Welt ist unterernährt, mehr als jedes fünfte Kind unter fünf Jahren unterentwickelt. Die Ursachen für den weltweiten Hunger sind vielfältig.
Nicht nur die Coronapandemie hatte verheerende wirtschaftliche Folgen, auch der Krieg in der Ukraine verschärft die Lage. Weltweit sind die Preise für Lebensmittel, aber auch für Saatgut, Dünger und Energie gestiegen. Ein entscheidender Faktor für den Hunger ist auch die Klimakrise. In vielen Ländern des Globalen Südens sind die Menschen den zunehmenden Wetterextremen schutzlos ausgeliefert.
Um Hunger und Mangelernährung dauerhaft zu überwinden, braucht es ein grundlegend anderes globales Ernährungssystem. Brot für die Welt setzt sich zusammen mit seinen lokalen Partnerorganisationen für diesen Wandel des Systems ein: Wir unterstützen Kleinbauernfamilien dabei, mit umweltfreundlichen und klimaangepassten Anbaumethoden höhere Erträge zu erzielen. Wir versetzen sie in die Lage, ihr eigenes Saatgut zu vermehren sowie biologischen Dünger selbst herstellen zu können. Wir ermöglichen ihnen, neben Getreide auch Obst und Gemüse anzubauen. Wir machen uns für eine Agrarpolitik stark, die die bäuerliche Landwirtschaft weltweit stärkt. Wir setzen uns für faire Handelsabkommen mit Ländern des Globalen Südens ein.
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