Wie ist das mit dem Religionsunterricht?

Information.

Der Religionsunterricht ist ein normales Schulfach wie jedes andere auch und hat dennoch seine Besonderheiten. Da es hin und wieder zu Nachfragen kommt, hier nur ein paar kleine Stichworte dazu:

  • Er ist ordentliches Lehrfach im Fächerkanon der 1. bis 12. Klassen.
  • Der Religionsunterricht wird von Staat und Kirche gemeinsam verantwortet und von staatlichen und kirchlichen Lehrkräften gehalten. Da staatliche Lehrkräfte nicht immer ausreichend zur Verfügung stehen, werden kirchliche Lehrkräfte (Gemeindepädagogen oder Pfarrer) beauftragt.
  • Der Religionsunterricht ist offen für alle Schülerinnen und Schüler egal ob evangelisch oder anders oder gar nicht religiös. Mit dieser Offenheit ist es auch keine „Christenlehre“, sondern eine Wissensvermittlung über Welt-Religionen, Religiosität allgemein und dem christlichen Wertekanon. Dazu gibt es wie in jedem anderen Schulfach auch einen verbindlichen Lehrplan.
  • In der Regel sind alle getauften Schülerinnen und Schüler automatisch im Religionsunterricht angemeldet. Auf Antrag kann in den Ethikunterricht gewechselt. Ebenso kann auf Antrag vom Ethikunterricht in den Religionsunterricht gewechselt werden.
  • Oft liegt der Religionsunterricht im Randstundenbereich. Hierbei hat sich gezeigt: Wenn die Religionslehrer und Eltern der Religionsschüler gemeinsam bei der Schulleitung darum bitten, kann es zu besseren Zeiten kommen.
  • Fragen zum Religionsunterricht können gern an mich (A.Sidon) oder an Bezirkskatechet Tobias Richter gestellt werden (tobias.richter@evlks.de oder 03583/54037)

Update zur Strukturreform

Beschluss der Kirchenbezirkssynode Löbau-Zittau zur Gemeindestruktur am 5. Mai in Oderwitz

Die Beratungen befassten sich mit der Frage: In welcher Gemeindestruktur sollen sich die Kirchgemeinden in den kommenden Jahren entwickeln? Dazu waren neben den Synodalen viele Gäste erschienen. Landrat Lange schilderte die Situation im Landkreis Görlitz. Er sprach den Anwesenden Mut zu. Für die geordnete weitere Arbeit der Gemeinden und zur baldigen Wiederbesetzung freier Stellen hat die Synode einem neu gefundenen Kompromiss zugestimmt. Er gilt unter dem Vorbehalt der von der Landessynode noch zu treffenden Entscheidungen im kommenden Jahr. Zwar werden die vorgeschlagenen drei Planungsräume (nördlich, südlich und westlich) eingerichtet, aber daraus ergeben sich noch keine Aussagen über die zukünftige rechtliche Verbindung von Kirchgemeinden (in den Varianten: vereinigte Gesamtgemeinden, Schwesternkirchen oder Kirchspiele). Für unsere Schwesternkirchen im Zittauer Gebirge wird sich deshalb zunächst eine Vereinigung anbieten. Dazu werden sich im Juni die Kirchenvorstände treffen.

Kleine Bitte an Sie

Ab und zu erreichen mich über Umwege Fragen, Tipps oder Beschwerden zu Gestaltung, Auffindbarkeit oder Inhalten der Homepage. Schön, dass Sie die Homepage nutzen. Noch schöner wäre, wenn Sie sich mit Ihren Anregungen direkt an mich wenden würden. Ich betreue diese Seiten ehrenamtlich und tue dies mit Freude. Damit dies so bleibt, nutzen Sie also bitte die Kontaktseite oder senden eine Mail an post@kirche-zittauer-gebirge.de. Herzlichen Dank!

Friedemann Herbig.

Was ist eine Schwesternkirchgemeinde ?

Turmspitze
Über den eigenen Kirchturm hinaus denken.

Die Kirchgemeinden im Zittauer Gebirge haben sich zu einem lockeren Verbund zusammengeschlossen. Jede der Kirchgemeinden ihre behält weiterhin ihre Eigenständigkeit. Gleichzeitig gibt es aber eine engere Planung und gemeinsame Veranstaltungen. Ebenso finden regionale Gottesdienste oder Feste statt. Das Zusammenwachsen der Gemeinden ist ein Prozess, der nicht in Wochen und Monaten beendet ist. Hier ist Vieles im Wachsen und wird von den Kirchvorsteherinnen und Kirchvorstehern gestaltet. Entscheidend ist, dass Sie sich auch auf den Weg machen, um zu erleben, was in den anderen Gemeinden los ist.

Im Zuge der anstehenden Strukturreform 2018 kommt zu diesem Prozess auch ein gewisser Druck von außen – es geht also darum, schon in absehbarer Zukunft ein Modell zu finden, das den weniger werdenden Ressourcen der Landeskirche und dem Bedürfnis der einzelnen Gemeinden vor Ort gerecht wird. Wie also lassen sich eine engere Organisationsform mit der Individualität der Gemeinden verbinden? Jetzt haben die Kirchgemeinden noch die Chance, diesen Prozess mit zu gestalten. Später wird dies zunehmend schwieriger sein. Mischen Sie sich also ein, bringen Sie Ihre Ideen in die Diskussion, werden Sie aktiv und ziehen sich nicht resigniert zurück. Es ist Ihre Kirche und Ihre Gemeinde.

Auf diesen Seiten finden Sie alle Gottesdienste in einer Übersicht, die regelmäßigen Kreise und Gruppen, sowie die Veranstaltungen und Termine in allen Kirchgemeinden. Für Jonsdorf verweisen wir im Moment noch auf die eigene Homepage, die erst vor kurzem entstanden ist.

Unser Gemeindebrief in Papierform liegt in allen Kirchen aus. Hier können Sie ihn als PDF-Datei herunterladen.

Strukturreform – wer soll das verstehn ?

Zur geplanten Strukturreform in unserer Landeskirche, die ab 2019 auch in unseren Gemeinden ihre Auswirkungen hat, versendet die Superintendentin Frau Pech folgende Einladung:

Liebe Schwestern und Brüder,
im Oktober hat die Kirchenleitung unserer Landeskirche das Strukturpapier „Kirche mit Hoffnung in Sachsen“ beschlossen und veröffentlicht. Sie finden den Wortlaut im Internet unter
http://www.evlks.de/doc/kirche_mit_hoffnung_in_sachsen.pdf
Dieses Strukturpapier benennt Grund und Wege zur Strukturreform, die ab Januar 2019 in allen Kirchenbezirken beginnt. Der demographische Wandel lässt unsere Kirchgemeinden und die Landeskirche nicht unberührt. So werden wir im Jahr 2040 in unserem Kirchenbezirk nicht mehr 29.200 evangelisch-lutherische Christen sein,
sondern nur noch 12.200. Und so müssen wir miteinander Schwerpunkte bedenken und Strukturen schaffen, mit und in denen wir in den kommenden Jahren und Jahrzehnten hier in der Oberlausitz mutig, fröhlich und mit Gottvertrauen unseren Glauben leben und weitergeben. Wir müssen also schon jetzt an die Gemeinde und
Kirche der Zukunft denken, in der unsere Kinder und Enkel mitarbeiten werden. Das ist wirklich eine Herausforderung – und wir müssen diese Herausforderung annehmen und das Beste für die Gemeinden und für unsere Landeskirche suchen.
Sicher sind die Zahlen der Gemeindeglieder-Prognose der Anlass zu unserem Nachdenken über andere – auch größere – Strukturen. Wir wollen aber zuallererst darauf schauen, welch wunderbaren Grund wir alle in unserem Glauben und mit unserer Kirche haben: Jesus Christus. Er bleibt beständig bei uns, auch wenn sich Strukturen und Aufgaben ändern werden. Das sollte uns Kraft und Mut geben!
Die ephoralen Mitarbeiter laden Sie herzlich zu einem Informationsabend an drei Orten unseres Kirchenbezirkes ein. Die Information über den möglichen Weg zur Bildung von Regionen ist an jedem Abend identisch. Sie können also den Termin und den Ort so auswählen, wie es für Sie zeitlich gut passt. Im Anschluss an die Vorstellung der Arbeitsergebnisse des Strukturausschusses des Kirchenbezirksvorstandes werden wir uns Zeit nehmen zum Gespräch miteinander.
31. Januar 2017 im Lutherhof Neugersdorf
2. Februar 2017 im Kirchgemeindesaal Zittau (Pfarrstraße 14)
9. Februar 2017 im Diakonatssaal Löbau (Johannisstraße 1-3)
jeweils von 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr

Wir freuen uns auf Sie!
In der Verbundenheit unseres Glaubens grüße ich Sie herzlich
Ihre Superintendentin Antje Pech

Einige Bemerkungen

zum vorweihnachtlichen Handwerkermarkt in Olbersdorf

Presseerklärung von Pfarrer Dr. Mai

Seit zwei Jahren gab es Vorgespräche zu einer Verknüpfung von Martinstag (11.11.) und Olbersdorfer Markt. Dabei war immer deutlich, dass die Auffassung „Advent ist im Dezember“ der EKD unterstützt werden soll. Als das Landratsamt 2015 zum ersten Mal um ein Votum der Kirchgemeinde – wie es gesetzlich vorgesehen ist – gebeten hat, hat der Kirchenvorstand mit Rücksicht auf die bestehenden Verträge die Organisatoren nicht im Regen stehen lassen wollen und als Ausnahme positiv votiert. Das war mit der Ankündigung verbunden bei erneuter Anfrage die Verknüpfung mit dem Martinsfest anzustreben.

Europaweit wird 2016 das 1700. Jubiläum des Martin von Tours gefeiert. Die Kirchgemeinde möchte den Sinngehalt dieses Ereignisses, nämlich die Aufforderung zum Teilen, zu Solidarität und Mitmenschlichkeit, das Eintreten für die Gemeinschaft, stark machen. Gleichzeitig hat die Kirchgemeinde ein Interesse daran, den Sonntag als freien Tag möglichst zu schonen. Das entspricht den 10 Geboten („Du sollst den Feiertag heiligen.“). Der Kirchenvorstand ist in dieser Frage seinem Gewissen gefolgt.

Der Volkstrauertag ist ein staatlicher Feiertag mit gedenkendem Charakter. Es ist schön, wenn der Gemeinderat von Olbersdorf das, wie im letzten Jahr, mit einem Gedenken auf dem Friedhof gewürdigt hat. Wir freuen uns, dass jetzt die Ereignisse Markt und Martinstag zusammengebracht werden, denn wir wollen uns nicht zerteilen lassen, sondern zusammenkommen. Wir wollen uns nicht in die Kirche zurückziehen, sondern auf dem Markt für Hoffnung und Lebensfreude eintreten. Das kann mit dem Martinsumzug gut ins Bild gebracht werden.

Pfr. Dr. Christian Mai