Willkommen

Die Schwestern-Kirchgemeinden von Bertsdorf, Jonsdorf, Lückendorf-Oybin und Olbersdorf heißen Sie auf ihrer gemeinsamen Homepage der Kirchen im Zittauer Gebirge herzlich willkommen. Informieren Sie sich, lassen Sie sich anregen und besuchen Sie uns öfter – hier auf der Seite aber vor allem „in echt“ in einer unserer Kirchgemeinden.

Hier können Sie auch den aktuellen Gemeindebrief mit allen Informationen, Gottesdiensten und Veranstaltungen herunterladen. In allen Kirchgemeinden erhalten Sie den Gemeindebrief auch weiterhin analog in Papierform und kostenlos.

Bitte entschuldigen Sie, wenn in diesem Monat nicht alles aktuell ist – dies ist der Urlaubszeit geschuldet. Im Zweifelsfall schauen Sie in den Gemeindebrief – dieser ist aktuell. Wenn Sie in Zukunft beim Pflegen der Homepage mithelfen möchten, schicken Sie uns einfach über’s Kontaktformular eine Nachricht. Wir würden uns freuen.


Hier kann man doch wunderbar leben!

Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.
(Prediger 3,11)

In der Woche nach Pfingsten hatte ich Besuch von einer Pastorin aus Tansania. Staunend betrachtete sie die schönen Häuser und Gärten in Oybin und konnte gar nicht glauben, dass viele Häuser nur noch von alten Leuten bewohnt sind, weil die Jüngeren in die großen Städte abgewandert sind. „Hier kann man doch wunderbar leben“, fand sie.

Sommer, OberseifersdorfUnd: „Ihr könnt Gott immer und immer wieder danken für das gute Leben, das er euch hier geschenkt hat!“ Bei diesem Satz habe ich mich nicht wohl gefühlt. Denn warum hat Gott uns denn dieses gute Leben geschenkt – und den Christen in Tansania ein armes Leben ohne lange Lebenserwartung und mit wenig Bildung? Unser Verdienst ist es nicht. Und die Schuld der Menschen in Afrika ist es auch nicht. Wir haben einfach nur Glück gehabt. Und dann sind unsere Kirchen auch noch leer, während die Gemeinden in Tansania wachsen und neue Räume bauen müssen, weil die alten nicht mehr ausreichen.
Nun gut, „der Mensch kann Gottes Werk nicht ergründen, weder Anfang noch Ende“ – es ist eben Schicksal, in welchen Verhältnissen du zur Welt gekommen bist, Gott weiß schon, was er tut – mit dieser Antwort haben sich unsere Vorfahren zufrieden gegeben.

Ich gebe mich damit nicht zufrieden. „Gaben sind Aufgaben“, diesen Spruch habe ich in der Arbeit mit behinderten Menschen bejahen gelernt. Ich brauche nicht in Grübeleien zu versinken, ob Gott gerecht ist oder nicht. Angesichts der Ungerechtigkeit in der Welt werde ich schlicht zum Handeln aufgefordert. „Was braucht ihr? Wie können wir euch helfen?“ habe ich die afrikanische Pastorin gefragt. Und ich habe gedacht an die westdeutschen Partnergemeinden, die uns im Osten viele Jahre lang unterstützt haben.

Gott „hat die Ewigkeit in unser Herz gelegt“, formuliert der Prediger. – Das gehört zu den schönsten Worten der Bibel, nicht wahr? Die größte Gabe, die Gott uns geschenkt hat, ist nicht das, was um uns herum ist, auch nicht das, was wir leisten können – die größte Gabe ist … ja, was bedeutet es eigentlich, „die Ewigkeit im Herzen“ zu haben? Ich verstehe es als Sehnsucht nach dem Vollkommenen, als Sehnsucht nach Gott. Diese Sehnsucht hat Gott uns Menschen tief ins Herz gegeben. Tief im Herzen tragen wir etwas, das uns mit Gott verbindet. Und aus dieser Verbindung kommt die Liebe zu anderen Menschen oder die Liebe zur Welt. Alles Gute und Schöne, auch das Gewissen und die Verantwortung, kommen aus dieser Verbindung zu Gott.

Ihre Pastorin Herbig


Heizungsumstellung dauert noch an…

Mittlerweile sind nun endlich das Kirchgemeindezentrum und die Wohnhäuser wieder frei zugänglich. Leider wird der Zeitplan wohl nicht einzuhalten sein. Einen verbindlichen Termin gibt es noch nicht. So heißt es also noch Geduld zu haben.


P.S.

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Auf bald !

Friedemann Herbig, für die technische Umsetzung.


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