Willkommen

Die Schwestern-Kirchgemeinden von Bertsdorf, Jonsdorf, Lückendorf-Oybin und Olbersdorf heißen Sie auf ihrer gemeinsamen Homepage der Kirchen im Zittauer Gebirge herzlich willkommen. Informieren Sie sich, lassen Sie sich anregen und besuchen Sie uns öfter – hier auf der Seite aber vor allem „in echt“ in einer unserer Kirchgemeinden.

Hier können Sie auch den aktuellen Gemeindebrief mit allen Informationen, Gottesdiensten und Veranstaltungen herunterladen. In allen Kirchgemeinden erhalten Sie den Gemeindebrief auch weiterhin analog in Papierform und kostenlos. Falls Sie dann noch etwas über den gemeindlichen Tellerrand hinausschauen möchten, finden Sie hier das Angebot des Evangelischen Sonntag online.

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Blüten„Ein fröhliches Osterfest“, wünschen wir allen in der Nähe und Ferne.

Das wünschen wir uns mit der Sehnsucht nach Aufstehen, Rausgehen, Natur, Luft und allem, was wir mit dieser Zeit voller Erwartung verbinden. Viele hält es gar nicht mehr im Sessel. Sie spurten los und nutzen die Zeit gleich für die Vorbereitungen der Frühlingsläufe oder sie steigen aufs Rad. Vor allem das Aufspringen der Knospen und das Singen der Vögel, die milde Luft und das vielfältige Grün gehen dabei in die Sinne und das Herz. Die Schöpfung lächelt: Der Himmel lacht – die Erde jubiliert, wie es in der Musik von     J. S. Bach schmettert. „Der Herr ist auferstanden! – Er ist wahrhaftig auferstanden!“

Das erwachende Leben verbindet sich mit der Osterzeit zu einem Fest des Lebens. Die Auferstehung von Jesus hat der wieder erwachenden Schöpfung einen Sinn gegeben. Die Natur ist zum Sinnbild menschlicher Hoffnung geworden. Diese Hoffnung bekommt einen klaren Grund: durch Jesus siegt das Leben. Die Liebe ist stärker als der Tod. Sie überwindet alles. Sie öffnet sogar die Türen der Hölle – dort, wo wir weit weg von Gott sind. Dort, wo wir einander die Hölle bereiten. Dort stellt sich Jesus hin. Dort stellt er die Nähe zwischen uns Menschen und mit Gott durch Liebe wieder her. Er hat den Schlüssel und schließt auf. Er öffnet das Tor zum Leben. „Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.“ Off 1,18

„Ein fröhliches Osterfest“? – Dabei sehen wir oft aus wie die traurigen Jünger, die sich resigniert abwenden. Wir haben an vielen Stellen die Hoffnung sinken lassen, ob es kulturelle, erzieherische, ethische, politische oder kirchliche Lebensbereiche sind. Vieles betrachten wir „alternativlos pessimistisch“. Überall hat sich Missmut und Jammer ausgebreitet. An vielen Stellen ist es uns aber auch vollkommen egal, was geschieht oder gerade nicht geschieht. Der Tod besitzt eine große Macht über uns. Meist schweigen wir lieber davon. Seine Realität geht uns sehr nahe. Die Hölle ignorieren wir, selbst wenn falsches Wirtschaften, schlechter Umgang miteinander, Ungerechtigkeit und Lügen über andere zum täglichen Verhalten gehören: „Wir haben nichts falsch gemacht … “ und haben unser Handtuch schon vorsorglich auf einen Liegestuhl gelegt, damit wir ja nicht zu kurz kommen. Wie holt uns Ostern da hervor?

Das gemeinsame Feiern hilft uns, die Lebensfreude auf zu nehmen. Lassen wir uns vom Leben das Feiern wieder beibringen. Das kann niemand für sich allein. Jesus spricht in einigen Gleichnissen von Hochzeiten, Abendessen, fröhlichem Zusammensein mit den ganz verschiedenen Menschen. Für ihn war das selbstverständlich. Das soll es deshalb auch für uns sein. So leiten wir die Zeit mit dem Tischabendmahl am Gründonnerstag ein. Wir erfahren die Gastfreundschaft Gottes. Sie erfasst das ganze Leben. Nicht nur für einen Augenblick: Gott geht aufs Ganze. Wir erleben diesen Punkt in den gottesdienstlichen Feiern zum Karfreitag und in der Posaunenmusik am Hieronymusfelsen in Jonsdorf. Jesus gibt sich uns ganz hin, um mit uns ins Leben zu gehen. Das Geheimnis der Osterbotschaft entfaltet sich in der Nacht zum Ostersonntag, wenn wir auf den Berg Oybin gehen und die Osternacht feiern und wenn am Morgen danach die Glocken läuten und zum festlichsten Gottesdienst des Jahres rufen. Kommen Sie mit! Gehen wir den Weg gemeinsam! Jesus begleitet uns. Feiern wir gemeinsam!

Im Namen der Kirchenvorstände uns Mitarbeiterschaft grüßt Sie Ihr Pfarrer Mai


P.S.

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Auf bald !

Friedemann Herbig, für die technische Umsetzung.


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