Willkommen

Die Schwestern-Kirchgemeinden von Bertsdorf, Jonsdorf, Lückendorf-Oybin und Olbersdorf heißen Sie auf ihrer gemeinsamen Homepage der Kirchen im Zittauer Gebirge herzlich willkommen. Informieren Sie sich, lassen Sie sich anregen und besuchen Sie uns öfter – hier auf der Seite aber vor allem „in echt“ in einer unserer Kirchgemeinden.

Wenn Sie in Zukunft beim Pflegen der Homepage mithelfen möchten, schicken Sie uns einfach über’s Kontaktformular eine Nachricht. Wir würden uns freuen.

Hier können Sie auch den aktuellen Gemeindebrief mit allen Informationen, Gottesdiensten und Veranstaltungen der Kirchen im Zittauer Gebirge herunterladen. In allen Kirchgemeinden erhalten Sie den Gemeindebrief auch weiterhin analog in Papierform und kostenlos. Falls Sie dann noch etwas über den gemeindlichen Tellerrand hinausschauen möchten, finden Sie hier das Angebot des Evangelischen Sonntag online.


700-Jahr-Feier Ortsgemeinde Olbersdorf

Bilder vom Umzug…

Der ortsgemeindliche Höhepunkt in diesem Jahr war zweifellos die 700 Jahrfeier von
Olbersdorf.
Die Kirchgemeinde war sich einig, sich an der Ausgestaltung dieses Festes zu beteiligen. Das gebildete Festkomitee traf sich regelmäßig und bereitete den zentralen Gottesdienst im Festzelt vor, zudem zahlreiche Besucher begrüßt werden konnten. Für den Festumzug sollte die Darstellung „Lebendige biblische Weihnachts-geschichte“, als Bild der Olbersdorfer Kirchgemeinde entstehen. Dies gestaltete sich anfänglich als sehr schwierig, speziell Esel zu finden, die den langen Weg „bereitwillig“ mitgehen. Familie Schubert aus Jonsdorf konnte uns kurzfristig ihre beiden Esel zur Verfügung stellen, dafür sei ihnen herzlich gedankt. Für viele Zuschauer war bedauerlicherweise der Hirte, mit seinen zwei Schafen vom Kurhaus Jonsdorf, im Festumzug nicht zu sehen. Das warme Wetter setzte den Tieren so zu, dass sie bereits nach 500 m zurückgelassen werden mussten. Herausstechend war natürlich das Kamel von Frau Krystufek aus Seifhennersdorf. Wir waren sehr erfreut, dass sie uns mit Ihrem Tier (das sich sehr lautstark im Festumzug bemerkbar machte) unterstützen konnte.
Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Beteiligten bedanken, die im Festkomitee, beim Zeltgottesdienst und im Festumzug mitgewirkt haben.
Ein ganz besonderer Dank gilt der ERO GmbH Anlagenbau Herrnhut, dem Autohaus Elitzsch Görlitz und der Fa. Jaroslav Bílek Varnsdorf. Sie ermöglichten durch ihre finanzielle Unterstützung die Ausgestaltung des Bildes beim Festumzug. Die angeschafften Kostüme werden zukünftig jedes Jahr zu den Krippenspielen in unseren Kirchgemeinden zu sehen sein.
Thomas Spittler


Im Stadion laufen alle Läufer schnell …“ (1. Kor 9,24)
Sport und Glaube – Wie passt das zusammen?

Liebe Leserinnen und Leser,

im August stehen unserer Region große und kleine sportliche Ereignisse an, allen voran die O-See-Challenge, ein Triathlon mit Radfahren, Laufen und Schwimmen rund um den Olbersdorfer See und im Zittauer Gebirge. Dazu soll es seitens des Kirchenbezirks Löbau-Zittau erstmals ein kirchliches Angebot geben.

Bereits Paulus geht im ersten Brief an die Korinther auf den Sport ein. Bewegung und Freude an körperlicher Ausarbeitung, gesteckte Ziele erreichen und dafür hart zu trainieren, gehört zum Menschsein. Oft verbindet sich damit eine charakterliche Bildung. So wird der Sport und dabei besonders der Mannschaftssport zum Sinnbild des Lebens. Schon lange nehmen wir bei der terminlichen Gestaltung unseres Gemeindelebens Rücksicht auf zahlreiche sportliche Ereignisse. Wir nehmen Abstriche vor allem im Kinder- und Jugendbereich hin, wenn etwa Konfirmanden wegen eines Wettkampfes fehlen. Viele Menschen, gerade jüngere Familien engagieren sich doppelt: im Sportverein und in der Kirchgemeinde. Wir haben als Kirchgemeinden auch selbst schon sportliche Angebote unterbreitet, wenn sich die Christenlehregruppen z.B. zum Nikolausfußballturnier treffen. Der CVJM Zittau unterhält eine Volleyballgruppe. „Sport und Glaube“ soll auch unser Thema auf der Familienrüstzeit sein. Wir wollen aktiv sein und sehen wozu. Paulus spornt an: „Lauft wie der, der gewinnt!“ Zu gewinnen gibt es aber einen verwelkenden Lorbeerkranz, wie Paulus schreibt. Der sportliche Wettstreit kennt zwar die Sieger, aber viel mehr verlieren, nehmen „nur“ teil.

Trotzdem hat Sport in unserer Zeit starke Züge einer Ersatzreligion angenommen. Vieles, was zuvor im christlichen Glauben gelebt wurde, z.B. Askese, Übung, Einsatz für andere, seelische Motivation, mentale Stärke, ist Teil einer weltlichen Sportkultur ohne Gott geworden. Das Zelebrieren eines Fußballspiels hat den Charakter eines Gottesdienstes angenommen. Da sind Dinge wieder heilig, wie z.B. der Rasen. Manches hat die mittelalterliche Züge eines Aberglaubens, wenn diese heiligen Dinge an sich genommen werde, wie kürzlich die Rasenstücke beim 1. FC Union Berlin. Fanartikel haben dem Ablass längst den Rang abgelaufen. Ist es das? Wenn der Ehrgeiz einen auffrisst. Wenn steigernde Mittel genommen werden. Wenn unfair gehandelt wird. Wenn Korruption die Ergebnisse im Sport manipuliert. Warum?

Der christliche Glaube ist nicht die körperverachtende Kraft, für die er oft gehalten wird. Gott hat Freude, wenn wir uns bewegen und aktiv sind, erst recht, wenn das in Gemeinschaft geschieht und wir Lebensfreude spüren. Eine ganze Reihe von bekannten Sportlern verbinden Glaube und Sport, wie z.B. Magdalena Neuner auf dem Kirchentag eindrucksvoll gezeigt hat. Gleichzeitig gibt der Glaube an Gott das Maß, was im Leben wirklich wichtig ist: dort, wo wir scheitern und verlieren, dort wo wir uns freuen können und siegen! Wenn der Sport einen guten Platz im Leben bekommt, nicht Religion wird, sondern dem Menschen gut tut und dabei nicht das Maß des wirklich Wichtigen überschreitet, dann ist er eine wunderbare Sache.

Ihr Pfarrer Christian Mai


P.S.

Falls mal nicht alles richtig funktioniert oder Inhalte noch fehlen, so haben Sie ein Nachsehen. Regelmäßig wird an den Inhalten, manchmal noch am Erscheinungsbild der Homepage (ehrenamtlich) gearbeitet. Schauen Sie immer mal, was sich verändert hat. Wenn Sie uns helfen wollen, die Inhalte auf den Seiten „Kirchen im Zittauer Gebirge“ aktuell zu halten und ggf. selbst einen kleinen Teil dazu beitragen möchten, so sprechen Sie Frau Pfarrerin Herbig an.

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Auf bald !

Friedemann Herbig, für die technische Umsetzung.


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