Abschied – zweimal.

Ein lachendes und ein weinendes Auge, das habe ich gerade, wenn ich diese Zeilen schreibe.
Ein weinendes Auge, weil es meine Abschiedszeilen im Gemeindebrief der Kirchgemeinde Zittauer Gebirge sind.
Vor 9 Jahren habe ich „Hallo, liebe Gemeinde“ geschrieben nun sage ich „ Auf Wiedersehen“. Wir w erden als Familie im Sommer die Oberlausitz verlassen und nach Finsterwalde in die Niederlausitz ziehen. Ich verlasse tolle K inder und mir wichtig gewordene Jugendliche, deren Wegbegleiter ich sein durfte und deren Entwicklung ich miterleben durfte. Ich habe viele engagierte Ehrenamtliche mit Visionen kennengelernt und ich lasse tolle Kollegen, mit denen das Arbeiten einfach nur Spaß macht, zurück. Ich lasse gut gelungene Aktionen und Freizeiten hinter mir, aber leider auch noch nicht fertig gewordene Projekte wie die Pfadfinder. Und ich verlasse eine Gemeinde, in der ich 9 Jahre lang wirken durfte.
Vielen Dank, dass ich für meinen Dienst euer aller Vertrauen bekommen habe und meine Ideen und auch meine Art einbringen konnte. Danke für alle Mitarbeit und Mitträumen und vor allem auch vielen Dank für alle Kritiken und Hinweise.
Ein lachendes Auge ist beim Schreiben auch dabei. Zum einen vertrauen wir als F amilie sehr auf Gottes Leitung. Die war diesmal zwar nicht super deutlich, aber doch waren viele kleine Puzzleteile dabei, die zusammen das Bild ergeben, dass es jetzt ein richtiger Zeitpunkt zum Wechseln ist. Zum anderen weiß ich die Gemeinde Zittauer Gebirge unter Gottes Segen und in guten ehrenamtlichen und hauptamtlichen Händen.
Ich wünsche, dass die Stelle möglichst bald wieder besetzt wird und bis dahin kreative und schöne Lückenfüllungen
gefunden werden. Ich wünsche meiner Nachfolgerin/meinem Nachfolger ebenso herzlich aufgenommen zu werden.
Meine Verabschiedung wird im Gottesdienst zum Schuljahresabschluss am 18.07. in Jonsdorf sein.
Auf Wiedersehen
Euer Diakon Alex Sidon

Mein freiwilliges Jahr ist nun schon zu einem Dreiviertel rum. In den letzten Wochen hat sich viel getan: Das erste
Osterfest an dem ich aktiv beteiligt war, Seminare mit meiner Seminargruppe, Online Christenlehre, viele digitale Planungstreffs und Einiges mehr. Ich bin froh, mich auf viele verschiedene Arten einbringen zu k önnen. Das tut mir gut und ich hoffe und denke, auch der Gemeinde. Ich bin gespannt auf die verbleibende Zeit. „Still growing,s till learning” – Das ist mein Motto der letzten Z eit. Ich weiß, dass ich viel weiß und viel lerne und doch kann ich lange nicht alles. Die nächste Zeit bringt den Seegottesdienst in Olbersdorf, die 24-Stunden-Aktion zum Thema Barmherzigkeit, Seminare und hoffentlich Rüstzeitvorbereitungen mit sich. Da freu ich mich drauf. Und hoffe, ich kann weiter wachsen. Meine Verabschiedung findet ebenfalls im Familiengottesdienst am 18.07. statt.
Pauline Köhler,
Bundesfreiwilligendienstlerin

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