Wie ist das mit dem Religionsunterricht? Information.

Religionsunterricht
Tafelbild aus einer Schule in Dresden

Der Religionsunterricht ist ein normales Schulfach wie jedes andere auch und hat dennoch seine Besonderheiten. Da es hin und wieder zu Nachfragen kommt, hier nur ein paar kleine Stichworte dazu:

  • Er ist ordentliches Lehrfach im Fächerkanon der 1. bis 12. Klassen.
  • Er wird von Staat und Kirche gemeinsam verantwortet und von staatlichen und kirchlichen Lehrkräften gehalten. Da staatliche Lehrkräfte nicht immer ausreichend zur Verfügung stehen, werden kirchliche Lehrkräfte (Gemeindepädagogen oder Pfarrer) beauftragt.
  • Er ist offen für alle Schülerinnen und Schüler egal ob evangelisch oder anders oder gar nicht religiös. Mit dieser Offenheit ist es auch keine „Christenlehre“, sondern eine Wissensvermittlung über Welt-Religionen, Religiosität allgemein und dem christlichen Wertekanon. Dazu gibt es wie in jedem anderen Schulfach auch einen verbindlichen Lehrplan.
  • In der Regel sind alle getauften Schülerinnen und Schüler automatisch im Religionsunterricht angemeldet. Auf Antrag kann in den Ethikunterricht gewechselt. Ebenso kann auf Antrag vom Ethikunterricht in den Religionsunterricht gewechselt werden.
  • Oft liegt der Religionsunterricht im Randstundenbereich. Hierbei hat sich gezeigt: Wenn die Religionslehrer und Eltern der Religionsschüler gemeinsam bei der Schulleitung darum bitten, kann es zu besseren Zeiten kommen.
  • Fragen zum Religionsunterricht können gern an mich (A.Sidon) oder an Bezirkskatechet Tobias Richter gestellt werden (tobias.richter@evlks.de oder 03583/54037)
  • Unsere ergänzenden Angebote zum Religionsunterricht finden Sie hier auf unseren Seiten.
  • Material und weitere Informationen finden Sie zum Beispiel auf den Seiten der Landeskirche und allgemeine Anmerkungen und Informationen auf den Seiten des Religionswissenschaftlichen Medien- und Informationsdienstes Deutschland e.V. (REMID)

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