aktuelle Betrachtung

Sorgt euch um nichts…

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„Sorge“ hat viele Ebenen und dennoch gibt Paulus hier den Christen in der Gemeinde Philippi eine einfache Antwort darauf: Wir müssen unsere Sorgen nicht allein tragen, sondern Gott möchte sie mittragen. Wir dürfen unsere Sorgen durch Gebet, Bitten und Flehen bei ihm abgeben und uns sicher sein, dass er unsere Sorgen nicht ignoriert. In einem Kinderlied heißt es passend „Alle meine Sorgen werf‘ ich auf den Herrn, denn er sorgt für mich“.

Und da kommt für mich dann auch die Ebene der Danksagung ins Spiel. Wir sind mit unseren Sorgen nie allein, sondern können uns neben Gott auch an viele fürsorgliche Menschen in der Familie, im Freundeskreis und der Gemeinde wenden. Die gemeinsame Fürsorge ist bei Paulus auch ein Grundbild für Gemeinde, welches er immer wieder in seinen Briefen beschreibt.

Und auch ich erlebe Gemeinde immer wieder als ein Ort der gegenseitigen Fürsorge und der Sorge um das Gemeinwohl im Ort. Und ich bin vollkommen sorgenfrei, dass wir das auch gut schaffen werden, wenn sich das Gemeindegebiet im kommenden Jahr durch das neue Schwesternkirchverhältnis nach Norden hin vergrößert. Mit dem nachfolgenden Vers zum Lehrtext wünsche ich uns allen eine gesegnete August und Septemberzeit: „Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus.“

Im Namen des Kirchenvorstandes und der Kirchgemeinde

Alexander Sidon

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