Rückblick auf’s KV-Wochenende in Lückendorf 2025

Am letzten Januarwochenende trafen sich die drei Kirchenvorstände unseres Schwesternkirchverhältnisses in Lückendorf, um weiter zusammenzuwachsen und wichtige
Themen zu besprechen.
2023 stand die Vorstellung der Gemeindesituationen und Geschäftsordnung im Mittelpunkt, 2024 widmeten wir uns der Mission und begannen, jedes Jahr einen Glaubenskurs anzubieten. Nach Siebenkirchen 2024 findet dieser Kurs dieses Jahr in Zittau statt. Bei Interesse bitte gerne teilnehmen!
Dieses Jahr befassten wir uns – nach den Veränderungen durch die Coronazeit– mit dem Abendmahl und den damit verbundenen praktischen Fragen. Der gemeinsame Kelch wurde dabei wieder sehr
geschätzt, während das Eintauchen der Hostie mit guten Argumenten als weniger hygienisch angesehen wurde, denn die mit Hand und Fingern berührte – und somit ggf. kontaminierte – Hostie in den Wein zu
tauchen, ist definitiv für die Nachfolgenden nicht keimfreier als einen Schluck daraus zu entnehmen. Der aus Silberkelch getrunkene alkoholische Wein, der zudem nach jeder vierten Berührung desinfizierend abgewischt wird, hat sich zurecht über Jahrhunderte bewährt. Zu dieser Praxis wollen wir ermutigen! Die Häufigkeit und Bedeutung für das persönliche Glaubensleben wurden dabei ebenso berücksichtigt wie
der Händekreis. Während er für einige ein schönes Symbol der Gemeinschaft darstellt, empfinden andere das Sichanfassen an dieser Stelle als unpassend. Aus persönlichen oder hygienischen Gründen schätzen sie die Freiheit, selbst entscheiden zu können, ob und wann sie die Hand reichen möchten.
Zwischendurch unternahmen Interessierte
eine kleine Rundwanderung durch die Lückendorfer Bergwelt und g enossen abends einen fröhlichen Schritttanz mit Kantor Heinrich. Der gemeinsam vorbereitete und durchgeführte Abschlussgottesdienst, der im Zeichen von Jesus Christus und der Begegnung mit der Samaritanerin am Brunnen (Joh 4,5-14) stand, behandelte aktuelle Themen wie Lebenshunger und Durst, das Überwinden von Barrieren und Blockaden sowie persönliche Offenbarungen. Insgesamt war es ein gelungenes, friedliches und
gesegnetes Miteinander!
Pfr. Martin Wappler

Friedemann Herbig

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